Guten Morgen. Heute ist der zweite Tag des zweiten Jahres der zweiten Amtszeit von Donald Trump. Allein vom Lesen brummt der Kopf. Aber gut, wenigstens ist es einigen in diesem Zeitraum finanziell gut ergangen. Stellen Sie sich zum Beispiel vor, Sie hätten vor einem Jahr eine Feinunze (ca. 30 Gramm) Gold gekauft. Deren Wert hätte sich von etwa 2630 auf 4030 Euro erhöht. Nicht schlecht.
Nur müde lächeln können da freilich unsere Herren Tech-Barone, deren Vermögen die Financial Times zu Trumps Amtsjubiläum jetzt einen ganzen Artikel gewidmet hat: Trotz Rosenkrieg vergangenen Sommer ist etwa Elon Musk unter Trump II um 234 Milliarden Dollar reicher geworden. Wie eine Kirchenmaus dahinter Jeff Bezos mit 15 Milliarden Dollar Zunahme.
Solch eine reiche Ernte heißt wohl, dass sich der Schmusekurs mit dem Weißen Haus auszahlt. Umso fraglicher also, ob die Milliardäre dem Druck ihrer Angestellten nachgeben, die nun in einem offenen Brief fordern, dass ihre Chefs Trump dazu bringen, die Männer der U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE) zurückzupfeifen.
Deren fragwürdige Methoden sorgen seit Wochen für Proteste in verschiedenen Städten, allen voran Minneapolis. Laut Washington Post machen sich viele, die den Brief unterzeichnet haben, zwar nur wenig Hoffnung, doch einige Optimisten führten Geld als Anreiz an: „Denn innenpolitische Stabilität ist ja auch besser für die Wirtschaft.“
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