Guten Morgen. Mit dem Grad der Digitalisierung am Arbeitsplatz, in der Freizeit, in den Medien, in eigentlich allen gesellschaftlichen Bereichen, erscheint auch die digitale Kluft tiefer zu klaffen. Denn nicht alle Menschen wissen, wie man Arzttermine oder Kinotickets online bucht, per Video mit Bekannten telefoniert oder sicher KI-Anwendungen benutzt. Oft betrifft das Menschen, die gesellschaftlich ohnehin schon weniger zu Wort kommen.
An mangelndem Interesse liegt es nicht. Zumindest wünschen sich zwei von drei Menschen in Deutschland mehr digitale Teilhabe. Das zeigt eine Umfrage der Initiative „Digital für alle“. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (58 Prozent) sagte, dass Künstliche Intelligenz die digitale Spaltung der Gesellschaft verstärkt. Digitale Teilhabe sei kein ‚Nice to have‘, sondern eine Grundvoraussetzung für ein souveränes und selbstbestimmtes Leben im digitalen Zeitalter und eine Aufgabe, die uns alle angehe, sagte mir Linda Machwitz, Geschäftsführerin der Initiative.
Verdrehen Sie also nicht die Augen, wenn sich das nächste Mal ihr Onkel oder eine Kollegin von einer neuen Technologie überfordert fühlt. Digitalisierung funktioniert am besten, wenn sie für alle da ist.
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