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Digitalwende-Briefing

Die Cloud als Spielball der Weltpolitik

Lesedauer: 15 Min.

Guten Morgen. Die britische Boyband One Direction muss man vielleicht nicht mehr unbedingt kennen. Die hat sich immerhin schon 2016 aufgelöst. Doch einige Ex-Mitglieder sind noch prominent: Zayn Malik, zum Beispiel, der jetzt wieder in den Schlagzeilen landete – mit einer Anekdote zur Plattformregulierung.

Denn er wollte seinem Liebesleben mit der Dating-App Tinder auf die Sprünge helfen. Das Problem war nur, dass viele dachten, es sei zu gut, um wahr zu sein, dass er Interesse an ihnen bekundet, und ihn als Fake Account meldeten. „Ich bin ein- oder zweimal rausgeschmissen worden“, sagte Malik dem US-Magazin Nylon.

So kann angewandte Plattformregulierung auch mal Unschuldige treffen, doch Malik sei beruhigt: Whitney Wolfe Herd, Gründerin des Tinder-Konkurrenten Bumble, hat ja jüngst gesagt, dass wir uns bald ohnehin gar nicht mehr selbst um unser Liebesleben kümmern müssen, sondern stattdessen KI-Avatare die ganze Arbeit machen lassen können.

„Es gibt eine Welt, in der Ihr Dating-Concierge für Sie ein Date mit einem anderen Dating-Concierge arrangieren könnte ... und dann müssen Sie nicht mit 600 Leuten sprechen“, sagte sie. Also wer 600 Dates hinter sich hat, sollte den Fehler vielleicht bei sich selbst suchen, denkt man unwillkürlich, aber Wolfe Herd ist sicher: Bald gibt es „mehr gesunde und gleichberechtigte Beziehungen“. Wird sich zeigen.

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