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Wie sich Falschinformationen seit dem Brexit-Referendum verändert haben

Lesedauer: 5 Min.

Als heute vor zehn Jahren eine Mehrheit der Britinnen und Briten in einem Referendum dafür stimmte, aus der EU auszutreten, herrschte zunächst Schockstarre in Europa, weil nur wenige damit gerechnet hatten. Doch in den Tagen und Wochen danach konnte Ursachenforschung stattfinden. Eine der sicherlich mannigfaltigen Ursachen: auf Onlineplattformen kursierende Lügen.

Ein Großteil der Falschinformationen, die 2016 im Umlauf waren, stammte aus den Kampagnen vor dem Referendum oder aus einem „seit Langem bestehenden Missverständnis der Öffentlichkeit hinsichtlich des europäischen Projekts“, so Nick Anstead, Associate Professor am Department of Media and Communications der London School of Economics.

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