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Tiefgang

Wie Japans Superbehörde das Land resilienter macht

Lesedauer: 5 Min.

Eine Agentur der japanischen Regierung wird immer wieder als mögliches Vorbild für eine deutsche Rohstoffstrategie genannt: die Jogmec oder Japan Organization for Metals and Energy Security. Sie verwaltet einen der weltweit größten Haushalte für Ressourcensicherung. Ihr Budget für das kürzlich abgelaufene Geschäftsjahr bis März 2026 lag bei 2,5 Billionen Yen; derzeit sind das 13,4 Milliarden Euro.

In Kreisen der Rohstoffsicherung gilt diese Summe einerseits als exorbitant hoch, andererseits als gut angelegtes Geld. Denn wenn ein kritischer Rohstoff in der Wirtschaftskette fehlt, summieren sich die Ausfälle schnell auf ein Vielfaches. Die Dauerkrisen seit 2020 haben Deutschland bereits eine Billion Euro gekostet, berechnet das IW Köln. Ein Großteil davon entfällt auf Lieferkettenstörungen und Handelskonflikte.

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