Tiefgang
Was E-Ladesäulen mit Blockchain zu tun haben
Lesedauer: 7 Min.
Es gibt gleich mehrere Gründe, warum man sich die deutsche Ladesäulen-Infrastruktur mal genauer anschauen sollte. Da ist einerseits die System- und Versorgungssicherheit, falls die E-Mobilität – wie von der Regierung geplant – weiter zunimmt, andererseits aber auch die Kundenfreundlichkeit, denn derzeit haben verschiedene Anbieter verschiedene Ladekarten und Strompreise.
Mit dem E-Auto von Freiburg nach Berlin, mit nur einer Karte und dem heimischen Stromtarif, das ist die Vision des Banula-Konsortiums. „Man kann ja jetzt schon überall Strom tanken, aber eben zu gewissen Aufschlägen“, sagt Julian Ventouris, der Teil des Banula-Teams ist, zu SZ Dossier. Doch nicht nur aus Nutzendensicht ist das ein wichtiger Aspekt: „Es wäre sehr nützlich, wenn diese Abrechnungsdaten, wo zu welchem Zeitpunkt wie viel Strom gezapft worden ist, irgendwo allen Stakeholdern mitgeteilt würden, weil die Strombedarfsplanung sehr schwierig ist bei der Elektromobilität“, so Ventouris.
Banula steht für barrierefreies, nutzerfreundliches Laden und das Konsortium besteht aus acht Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft. Heißt konkret: nahtloses und netzverträgliches Laden von Elektrofahrzeugen überall und an jeder Ladesäule in Deutschland und perspektivisch in Europa. Heute veröffentlicht Banula, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt gefördert wird, eine neue Studie zu diesem Vorhaben, die SZ Dossier exklusiv vorliegt (hier finden Sie bereits den Link).
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Cornelia Schwarzmüller
089 2183 8825Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.