Süddeutsche Zeitung

Unsere Kernprodukte

Im Fokus

Partnerangebote

Möchten Sie in unseren Produkten und Services Anzeigen inserieren oder verwalten?

Anzeige inserieren

Möchten Sie unsere Texte nach­drucken, ver­vielfältigen oder öffent­lich zugänglich machen?

Nutzungsrechte erwerben
  1. Startseite
  2. Digitalwende
  3. Tiefgänge

Tiefgang

Von einer, die den DSA jetzt in Aktion sehen will

Lesedauer: 5 Min.

Kommende Woche wechselt Svea Windwehr nach drei Jahren beim Tech-Giganten Google, im Team für Government Affairs, zur Gesellschaft für Freiheitsrechte. SZ Dossier erzählte sie, welche Fertigkeiten man aus einem Unternehmen mitbringt, das für Milliarden Menschen nicht mehr wegzudenken ist, dessen Geschäftsmodell bisweilen große politische und gesellschaftliche Fragen aufwirft, und das Regulatoren großes Kopfzerbrechen bereitet. Bei den Regulatoren war sie zuvor auch schon beschäftigt – nämlich in der Generaldirektion für Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien (DG Connect) der Europäischen Kommission.

„Eines der wichtigsten Argumente für mich persönlich war es, dass der DSA in Kraft tritt“, sagte Windwehr über den Wechsel von einem profitorientierten Konzern zu einem gemeinnützigen Verein. „Denn ich möchte mithelfen, diese neuen Werkzeuge, die es jetzt gibt, auszuprobieren und einzufordern, um die Rechte von Nutzerinnen und Nutzern zu stärken“, sagte sie weiter, auf die Auflagen anspielend, die der DSA – der Digital Services Act und in seiner deutschen Ausführung schließlich das Digitale-Dienste-Gesetz – Unternehmen wie Google beschert hat.

„Der DSA modernisiert die Regeln, die in Europa für große Plattformen gelten, und das war lange überfällig“, sagte Windwehr. Die Herausforderung liege aber in der Durchsetzung des Gesetzes. „Einerseits wird die Compliance der Unternehmen von außen sehr schwer zu bewerten sein und zum anderen ist die Aufsichtsstruktur sehr komplex, mit Kompetenzen in Irland, wo die meisten Plattformen gemeldet sind, bei der Europäischen Kommission und dann noch bei den nationalen Aufsichtsbehörden“, sagte sie. Zudem seien viele Behörden nicht richtig aufgestellt, um die Aufgabe zu meistern.

SZ Pro

Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen

Probeabo

79,99 €

0,99 €

Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.

  • Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier

  • Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de

  • Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper

Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen

Ihr persönlicher Kontakt

Profilbild von Cornelia Schwarzmüller

Cornelia Schwarzmüller

089 2183 8825

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.