Tiefgang
Nachhaltige Software für die Klimaneutralität
Lesedauer: 5 Min.
Die sogenannte Twin Transition ist ein oft beschworenes Schlagwort. Dabei geht es um die Idee, Digitalisierung und Nachhaltigkeit gemeinsam zu denken. Ein wenig beleuchtetes Beispiel dafür klingt ebenfalls schmissiger auf Englisch: Green Coding, die ressourcenschonende und energieeffiziente Programmierung von Software.
Die Chancen eines nachhaltigen Codes für die Umwelt sind groß, denn eine ineffizient programmierte Software kann laut Umweltbundesamt (UBA) bis zu viermal mehr Energie verbrauchen. Die Branche aber wartet darauf, dass gesetzliche und regulatorische Vorgaben ihr den Weg in den Markt bereiten.
In Berlin findet heute und morgen ein erster „Green Coding Summit“ statt, ausgerichtet von der international tätigen Organisation SDIA, die sich für eine nachhaltige digitale Infrastruktur einsetzt, und dem UBA, finanziert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Mit dabei sind auch Vertreter internationaler Unternehmen wie Intel, Airbus oder Lufthansa Industry Solutions, kleinere Organisationen, Start-ups und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
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