Am 1. Mai tritt das Mercosur-Handelsabkommen vorläufig in Kraft – und eröffnet große Chancen für die Rohstoffbeschaffung der EU. Denn das Abkommen verändert ganz grundsätzlich die Parameter für Rohstoffhandel und -investitionen zwischen den beiden Blöcken.
Vor allem Brasilien verfügt über riesige Mengen von Rohstoffen – darunter weitgehend unerschlossene Vorkommen an Seltenen Erden – die etwa 23 Prozent der weltweiten Reserven ausmachen. Das sind die zweitgrößten Reserven der Welt nach China. Auch ist Brasilien ein bedeutender Lieferant von Niob (94 Prozent der weltweiten Reserven), Grafit (26 Prozent) und Nickel (12 Prozent) – und das, obwohl das Land bisher nur rund ein Drittel seiner Fläche auf Mineralienvorkommen untersucht hat. Die EU importiert schon jetzt mehr als 80 Prozent ihres Bedarfs an Niob aus den Mercosur-Ländern. Es wird vor allem für hochfesten Stahl verwendet.
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