Tiefgang
Kiesewetter: Resilienz finanzieren statt Mütterrente
Lesedauer: 5 Min.
Der CDU-Sicherheitspolitiker Roderich Kiesewetter plädiert dafür, mit vorhandenen Haushaltsmitteln einen Pflichtdienst zu finanzieren, um Deutschland besser auf Konflikte vorzubereiten. „Dann streichen wir doch lieber diese Mütterrente, mit der ohnehin niemand gerechnet hat, und investieren das Geld in mehr Resilienz“, sagte Kiesewetter in einem Webinar von SZ Dossier zur Frage, wie Deutschland wieder verteidigungsfähig wird.
Im Mittelpunkt stand die Frage, was geschieht, wenn Deutschland tatsächlich in einen Konflikt verwickelt wird. Ein Pflichtdienst könnte generell mehr Menschen Fähigkeiten vermitteln, die in Katastrophen- und Krisenfällen benötigt werden. „Aber die herrschende Politik scheut davor zurück, weil ein Pflichtdienst 11 bis 15 Milliarden Euro kosten würde – so viel, wie wir für die Mütterrente ausgeben“, kritisierte Kiesewetter.
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