Tiefgang
Häfen wollen Bundesmittel für Sicherheit und Infrastruktur
Lesedauer: 6 Min.
Vom Terminal über Öltanks bis hin zu den Schiffen, die an den Kaimauern liegen – Häfen gehören zur kritischen Infrastruktur. Diese wird allerdings zunehmend zum Ziel hybrider Kriegsführung Russlands: Die Hafenbetreiber verzeichnen Cyberattacken, Drohnenüberflüge oder Sabotage an Marineschiffen. Deshalb rückt die maritime Sicherheit am Mittwoch ins Zentrum der 14. Nationalen Maritimen Konferenz (NMK) in Emden unter Leitung der Bundesregierung.
Das Kritis-Dachgesetz verpflichtet Betreiber kritischer Anlagen – zu denen auch Häfen gehören – zu Mindeststandards bei der Sicherheit. Doch das kostet Geld. Auch deshalb werden die Seehäfen auf der Konferenz vom Bund eine Umstrukturierung der Hafenfinanzierung einfordern. „Das Anforderungsprofil der deutschen Häfen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert – sie sind zu Energie-Hubs geworden und müssen im Zuge der Zeitenwende militärische Logistik stemmen“, sagt Florian Keisinger, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands der Deutschen Seehafenbetriebe (ZDS).
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