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Tiefgang

„Egalitärer Faktor“: KI als Assistentin im Alltag der Demokratie

Lesedauer: 5 Min.

Auf dem KI-Gipfel im südkoreanischen Seoul ging es diese Woche darum, dass sich Unternehmen dazu verpflichten sollen, ein Auge auf die Risiken zu haben, die mit KI verbunden sind, und im Zweifelsfall etwas abzuschalten oder gar nicht erst anzuschalten, wenn die Anwendung mit nicht verantwortbaren Folgen einhergehen könnte. Doch bei aller angebrachten Vorsicht dürfe man nicht vergessen, die Chancen von KI hervorzuheben, findet Juri Schnöller, Mitgründer des Bündnis AI4Democracy e. V.

Wie der Name schon sagt, soll AI4D, wie es abgekürzt wird, das Potenzial von KI ausschöpfen, um die Demokratie zu stärken, und – laut Website – „eine inklusivere, transparentere und gerechtere Gesellschaft schaffen“. Der Gedanke, den Verein zu gründen, sei im vergangenen Jahr nach einem Gespräch mit dem stellvertretenden Regierungssprecher Wolfgang Büchner entstanden, sagte Schnöller SZ Dossier. In dem Gespräch ging es um „positive Cases rund um KI“.

Im Anschluss sei er mit verschiedenen Organisationen in einen Dialog getreten, mit dem Hintergedanken, eine „Wirkungsallianz“ zu gründen, in der man der Frage nachgeht, wie „positive Use Cases“ von KI zur Stärkung der Demokratie gefördert werden können. Use Cases, also konkrete Anwendungsbereiche. So sei man kommende Woche auch auf der Digital-Konferenz Republica in Berlin an einem Projekt beteiligt, bei dem es um konkrete Herausforderungen geht, die Vereinsmitglieder mithilfe von KI angehen können.

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