Süddeutsche Zeitung

Unsere Kernprodukte

Im Fokus

Partnerangebote

Möchten Sie in unseren Produkten und Services Anzeigen inserieren oder verwalten?

Anzeige inserieren

Möchten Sie unsere Texte nach­drucken, ver­vielfältigen oder öffent­lich zugänglich machen?

Nutzungsrechte erwerben
  1. Startseite
  2. Geoökonomie
  3. Tiefgänge

Tiefgang

Die Diversifikationsstrategie der Mittelmacht Südkorea

Lesedauer: 5 Min.

Matthias Müller

Südkorea hat vergangene Woche gezeigt, zu welchem Spagat Mittelmächte im US-chinesischen Konflikt fähig sind. Zunächst wurde am Mittwoch bekannt, dass Seoul bis Juni an der Spitze des Forum on Resource Geostrategic Engagement (Forge) stehen wird. Die amerikanische Regierung will mit der Initiative Chinas Dominanz bei der Förderung und Verarbeitung Seltener Erden brechen. Wenige Stunden später teilte Seoul mit, die „Zusammenarbeit mit China bei Seltenen Erden über verschiedene Kanäle zu stärken, um kurzfristige Versorgungsrisiken zu minimieren“.

Seouls Ernennung an die Spitze des Forums Forge könnte als Vertrauensbeweis Washingtons gewertet werden. Das wäre jedoch ein Fehler, denn Amerikas Präsident Donald Trump setzt sein südkoreanisches Gegenüber Lee Jae Myung laufend unter Druck. Im Juli vergangenen Jahres hatten sich die beiden Staatsoberhäupter noch auf einen Deal verständigt: Künftig sollte auf Einfuhren aus Südkorea ein Zoll von 15 Prozent verhängt werden. Und Lee sagte zu, dass sein Land 350 Milliarden US-Dollar in den Vereinigten Staaten investiert.

SZ Pro

Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen

Probeabo

79,99 €

0,99 €

Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.

  • Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier

  • Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de

  • Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper

Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen

Ihr persönlicher Kontakt

Profilbild von Nico Kreuzpointner

Nico Kreuzpointner

+49 151 20 64 94 90

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.