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Tiefgang

WTO in der Sackgasse: Wer rettet den Welthandel vor den USA?

Lesedauer: 5 Min.

Diese Situation hätte bis vor Kurzem kaum jemand für möglich gehalten: Die USA schaffen aus Sicht deutscher Firmen heute mehr neue Handelshürden als China. Seit dem Beitritt der Volksrepublik zur Welthandelsorganisation WTO im Jahr 2001 kritisierten Unternehmen Pekings fehlende Umsetzung der Freihandelszusagen, nichttarifäre Handelshemmnisse und diverse andere Auflagen der chinesischen Führung. Doch nun sind es vor allem die USA, die neben Trumps berüchtigten Zöllen auch Exportkontrollen oder Local-Content-Auflagen verschärfen.

41 Prozent der deutschen Firmen geben in einer neuen Umfrage der DIHK an, beim USA-Geschäft auf verschärfte Exportkontrollen zu treffen – deutlich weniger, 29 Prozent, erleben das mit China. Angesichts der chinesischen Ausfuhrkontrollen für wichtige kritische Mineralien ist das bemerkenswert. Mehr als die Hälfte der Firmen beobachtete zudem verschärfte Local-Content-Auflagen der USA (China: 42 Prozent).

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