Tiefgang
Chinas wahre militärische Stärke liegt in der Industrie
Lesedauer: 5 Min.
Den USA geht offenbar schon nach weniger als einer Woche Krieg gegen ein Land, dessen Volkswirtschaft kleiner ist als die Österreichs, die Munition aus. China hingegen erhöht sein Verteidigungsbudget um sieben Prozent. Doch das ist nicht die entscheidende Information über das Kräfteverhältnis der pazifischen Rivalen. Chinas potenzielle Militärmacht ergibt sich aus den vielen Seiten des Entwurfs für den 15. Fünfjahresplan, den die Parteiführung am Donnerstag an die Delegierten des Nationalen Volkskongresses hat austeilen lassen.
Der Erfolg in einem künftigen Krieg hängt von der industriellen und technologischen Kapazität ab. Dass sich die Produktion vieler ziviler Güter nach China verlagert hat, wird dabei zum strategischen Albtraum. Beispiel Werften: China kann Warnungen des Pentagon zufolge jährlich 230-mal so viele Schiffe herstellen wie die USA. Die Kapazitäten der 300 chinesischen Werften liegen bei Schiffen mit einer Bruttoraumzahl von rund 23 Millionen, der Wert für die 20 amerikanischen Werften liegt unter 100.000.
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Nico Kreuzpointner
+49 151 20 64 94 90Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.
