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Autonome Waffensysteme: Der „Oppenheimer-Moment unserer Generation“

Lesedauer: 6 Min.

Was dürfen autonome Waffensysteme? Und was sollten sie auf gar keinen Fall dürfen? Darüber diskutieren seit gestern Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Länder in Wien bei einer Konferenz mit dem Titel: „Die Menschheit am Scheideweg: Autonome Waffensysteme und die Herausforderung der Regulierung“.

Ziel dieser internationalen Konferenz sei es, zu erörtern, was in einem rechtlich-verbindlichen Instrument zu autonomen Waffensystemen (AWS) alles enthalten sein müsste, sagte eine Sprecherin des österreichischen Außenministeriums SZ Dossier. „Sie soll den ersten Schritt in Richtung internationaler Regulierung autonomer Waffensysteme setzen.“

Klar ist: Die Kriegsführung und bewaffnete Konflikte werden durch zunehmend autonome Waffensysteme und Künstliche Intelligenz grundlegend verändert. Raketen und Drohnen müssen nicht mehr gesteuert werden, Computersysteme suchen sich Ziele selbstständig. Das wirft schwierige Fragen auf – rechtlich, ethisch sowie sicherheitspolitisch.

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