Meldung
Wo setzt der Staat KI ein?
Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Wo ist KI im öffentlichen Sektor bereits im Einsatz? Und um welche Systeme handelt es sich? Deutschland gerät zwar nicht in den Verdacht, bereits übermäßig viel mit KI-Modellen in der Verwaltung zu arbeiten, aber ein Überblick über bestehende Anwendungen fehlt bisher völlig. „Lediglich über Kleine Anfragen an den Bundestag oder vereinzelt vorgestellte Leuchtturmprojekte aus Verwaltungen erhalten Bürgerinnen und Bürger Informationen über den Einsatz von KI“, sagte ein Sprecher der Bertelsmann Stiftung SZ Dossier. Die Lösung für das Problem: ein KI-Transparenzregister, wie es in anderen Staaten längst existiert. Die Bertelsmann Stiftung stellt heute im Laufe des Tages eine Studie mit Empfehlungen vor, wie das Vorhaben gelingen kann. Das Papier liegt SZ Dossier vorab vor.
Mit Transparenz gegen Angst: Gerade in Zeiten, in denen viele Angst vor KI haben, brauche es Transparenz, schreibt Projektleiterin Vanessa Weeke, die das Papier gemeinsam mit dem Institut für Innovation und Technik und Vertretern aus der Verwaltung und KI-Expertinnen ausgearbeitet hat. Es sei „unerlässlich“, dass Algorithmen und ihre Entscheidungsparameter, die in der Verwaltung eingesetzt werden, offen einsehbar sind. Dass die öffentliche Hand mit solchen Informationen bisher sehr knausrig umgehe, „stört die Vertrauensbeziehung“ zwischen Bürgern und Staat.
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