US-Behörden wollen gegen AI-Washing vorgehen
Von Laurenz Gehrke, Miriam Dahlinger und Laurin Meyer
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Laurenz Gehrke, Miriam Dahlinger und Laurin Meyer
In Krankenhäusern werden zunehmend Prozesse digitalisiert, das macht sie zu einem immer beliebteren Ziel für Cyberkriminelle. Sensible Gesundheitsdaten sind für Angreifende besonders attraktiv, um Lösegeld zu erpressen. Der Sicherheitsbeauftragte beim Uniklinikum Dresden, Mike Zimmermann, sagte meiner Kollegin Miriam Dahlinger, wie sich Krankenhäuser auf die Bedrohungslage vorbereiten können. Denken wie der Feind: Zentral sei zu verstehen, wie Angreifende handeln und welches Ziel sie verfolgen. Hierzu gebe es einen Best-Practice-Rahmen. Außerdem sei es wichtig, seine Assets und die eigenen Abhängigkeiten nach Kritikalität zu dokumentieren und zu bewerten, sagte Zimmermann: „Denn nur wenn ich weiß, was ich habe und wovon ich abhängig bin, kann ich Redundanzen, Backups, Notfallkonzepte und so weiter erstellen.“ Auch die Krisenkommunikation, nicht nur innerhalb eines Notfallteams, sondern mit Mitarbeitenden, Patientinnen und Patienten und deren Angehörigen, sowie mit Partnern und Dienstleistern sei zentral. Ebenso wie die frühe Einbindung von Spezialistinnen und Spezialisten.
Worst-Case-Szenario planen: Ein wichtiges Werkzeug im Ernstfall sei das sogenannte Business Continuity Management (BCM). Darunter wird ein Prozess verstanden, der Unterbrechungen des IT-Betriebs minimieren soll. Bei Cyberangriffen und einem möglichen Totalausfall der IT-Infrastruktur sei es ebenso wie bei Feuer und Hochwasser wichtig, dass Pläne existierten und regelmäßig erprobt würden, sagte Zimmermann. So können zumindest die kritischen Dienstleistungen eines Unternehmens entweder weiter fortgeführt werden oder kontrolliert und sicher heruntergefahren werden.
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Cornelia Schwarzmüller
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