Meldung
Verbot von Auto-Video-Ident wird zurückgenommen
Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Zeitnahe – wahrscheinlich noch heute – werden die Bundesnetzagentur (BNetzA), das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Digitalministerium (BMDV) kommunizieren, dass das umstrittene automatisierte Video-Ident-Verfahren nun doch nicht direkt verboten wird. SZ Dossier konnte das gestern Abend in Erfahrung bringen, Sie werden sehen. Die Technologie soll vorerst ein halbes Jahr weiterlaufen. Das ist das Ergebnis eines Krisentreffens der drei Akteure, das gestern kurzfristig vom BMDV einberufen wurde.
Digitalressort gibt sich bedeckt: Im BMDV blieben Fragen zum Ergebnis des Treffens weitgehend unbeantwortet. Ein Sprecher sagte SZ Dossier, dass in den Gesprächen „sowohl Anliegen des Marktes als auch Sicherheitsabwägungen“ berücksichtigt worden seien. Ob das BSI ursprünglich zu streng gewesen sei oder nun zu lasch wurde, wollte die Sicherheitsbehörde bis Redaktionsschluss nicht beantworten. Ebenso, ob die eigene Entscheidung nun vom BMDV untergraben worden sei, um betroffene Start-ups zu schützen.
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