Tiktok im Superwahljahr
Von Matthias Punz, Selina Bettendorf und Laurenz Gehrke
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Matthias Punz, Selina Bettendorf und Laurenz Gehrke
Wer bei der Bundeswehr wen und wann zu einem Videocall einlud, ließ sich laut einer Recherche von Zeit Online öffentlich einsehen, ebenso der Titel der Gespräche. Ein Sprecher der Truppe für den Cyber- und Informationsraum (CIR) bestätigte der dpa am Wochenende, dass Metadaten wie Zeiten und Teilnehmer zugänglich waren. Die Sicherheitslücke auf der betroffenen Videokonferenz-Plattform Webex des US-Konzerns Cisco sei mittlerweile geschlossen. Man habe sich zudem nicht einwählen und auch keine vertraulichen Inhalte abgreifen können, teilte der Sprecher mit.
Stecker gezogen: Dem Zeit-Online-Bericht zufolge trennte die Bundeswehr die Webex-Instanz vom Internet. Mehr als 6000 Meetings, teils vertraulich eingestuft, seien bis Freitagabend online auffindbar gewesen. Intern könne man Webex aber weiter nutzen, sagte der CIR-Sprecher auf Anfrage. Die Schwachstelle hat ein Team des Vereins Netzbegrünung entdeckt.
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Cornelia Schwarzmüller
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