Was der BMI-Umbau bedeutet
Von Matthias Punz, Miriam Dahlinger und Selina Bettendorf
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Matthias Punz, Miriam Dahlinger und Selina Bettendorf
Gesundheitsdaten sind für Cyberkriminelle ein attraktives Ziel. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) teilte mit, dass medizinische Einrichtungen immer häufiger das Ziel von Hacker-Angriffen werden. Das ergaben zwei Studien, die sich meine Kollegin Selina Bettendorf angeguckt hat. Die Sicherheitslage der IT-Infrastruktur von Arztpraxen werde demnach bisher kaum erfasst, „obwohl sie essenziell für die Verarbeitung sensibler Daten und direkt an die TI angeschlossen sind“. Mit TI ist die Telematikinfrastruktur gemeint, über die verschiedene Akteure im Gesundheitswesen miteinander vernetzt werden – etwa niedergelassene Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäuser oder Psychotherapeuten.
Schlecht geschützt: Zehn Prozent der Arztpraxen seien laut den Untersuchungen bereits mindestens einmal von einem IT-Sicherheitsvorfall betroffen gewesen. Nur ein Drittel hat die empfohlenen IT-Sicherheitsmaßnahmen vollständig umgesetzt. Das BSI empfiehlt zum Beispiel: Praxen sollten einen Informationssicherheitsbeauftragten ernennen.
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