KI aus Unternehmenssicht: Chancen und Regeln
Von Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger und Laurenz Gehrke
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger und Laurenz Gehrke
In der Diskussion um den Einfluss von Social-Media-Plattformen auf den demokratischen Diskurs fordert der SPD-Abgeordnete Fabian Funke demokratische Kontrolle und sieht vor allem Brüssel in der Pflicht. „Das Problem digitaler Demokratie ist, dass mit den Social-Media-Plattformen öffentliche Räume geschaffen wurden, deren Regeln von privaten Tech-Konzernen bestimmt und durchgesetzt werden“, sagte Funke meinem Kollegen Laurenz Gehrke. Das betreffe nicht nur die Regeln darüber, welches Verhalten der Nutzerinnen und Nutzer auf einer Plattform toleriert wird, sondern auch die Regeln, die darüber bestimmen, was im Feed überhaupt angezeigt wird.
Profit vs. Demokratie? Überdies sei die Motivation der Unternehmen nicht vordergründig die Qualität des öffentlichen Diskurses, sondern Profit, sagte Funke, der heute neben den Abgeordneten Heidi Reichinnek (Die Linke) und Muhanad Al-Halak (FDP) auf einer Veranstaltung zum Thema spricht. Mehr Interaktion ergebe mehr gesehene Werbeanzeigen, was zu mehr Umsatz führe: „Und Interaktion steigern die Algorithmen durch Empörung, Emotionalität und Wut, nicht durch das Abwägen verschiedener Interessen und Fakten“, sagte er. „Das ist der ideale Nährboden für Populisten und Extreme aller Art.“
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Cornelia Schwarzmüller
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