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Plattformen: Es muss auch anders gehen

Die Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel wurde manchmal kritisiert, wenn sie etwas als alternativlos bezeichnete. Doch gewisse Dinge – der Tod etwa, manchmal das Bahnfahren, einige digitale Plattformen sind bislang nahezu unvermeidbar, weshalb das Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG) heute eine weitere Diskussion der Reihe „Exploring Platform Alternatives“ veranstaltet.

DMA ist ein Anfang: Die EU sei mit dem Digital Markets Act (DMA) bereits einen neuen Weg gegangen, sagte Wolfgang Schulz, Juraprofessor und Forschungsdirektor des HIIG. „Sie hat im Prinzip anerkannt, dass es bei bestimmten Plattformen auch mittelfristig nicht zu Wettbewerb kommen wird, so dass wir wenigstens verhindern müssen, dass die Plattformmacht sich auf andere Bereiche ausdehnt“, sagte er. Verpflichtungen für die Plattformen, Datenzugang für andere Unternehmen zu gewähren, spiele dabei eine zentrale Rolle, doch man wisse aus anderen Rechtsbereichen, wie schwierig das ist.

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