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  3. Briefing vom 28. Februar 2024

Meldung

Mistral AI und Microsoft: „Abwarten und Tee trinken“

Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:

Dass Microsoft am Montag verkündete, es werde eine Kooperation mit dem französischen KI-Entwickler Mistral AI eingehen, „kam für viele überraschend“, wie es Kai Zenner, Büroleiter des deutschen EU-Abgeordneten Axel Voss (CDU) in einer längeren Ausführung auf X ausdrückte. Der Schritt stelle auch das Hauptargument gegen die Regulierung von KI-Basismodellen infrage, das während der Verhandlungen zum AI Act „fast zur völligen Abschaffung der ursprünglich angedachten Idee des Europäischen Parlaments geführt hätte“, schrieb Zenner.

EU-Champions: Ob nicht die französische Regierung und die EU-Kommission wochenlang erklärt hätten, dass das Kapitel über Basismodelle im AI Act in seinem Umfang stark reduziert werden müsse, um die wenigen ‚echten unabhängigen EU-Champions‘ zu schützen, fragte Zenner rhetorisch. Denn neben Berlin hatte vor allem Paris sich für eine Schonung einheimischer KI-Hoffnungen starkgemacht.

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