Sechs Antworten zur Zukunft der elektronischen Patientenakte
Von Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger und Laurenz Gehrke
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger und Laurenz Gehrke
Die EU-Kommission hat gestern den US-Tech-Konzern Microsoft offiziell wegen eines Verstoßes gegen die EU-Kartellvorschriften verwarnt. Sollte Brüssel bei dieser Einschätzung bleiben, drohen Microsoft Strafen von bis zu zehn Prozent seines Jahresumsatzes, berichtet mein Kollege Laurenz Gehrke. Hintergrund ist Microsofts Umgang mit seiner Chat- und Video-Anwendung „Teams“, deren gemeinsame Vermarktung mit dem „Office“-Paket dem Unternehmen einen unlauteren Wettbewerbsvorteil verschaffe, so die Kritik der Kommission.
Änderungen reichen nicht: Der US-Konzern hatte als Reaktion auf die Vorwürfe im April angekündigt, „Teams“ künftig weltweit getrennt von den „Office“-Paketen zu verkaufen. „Die Kommission stellt vorläufig fest, dass diese Änderungen nicht ausreichen, um ihre Bedenken auszuräumen, und dass weitere Änderungen am Verhalten von Microsoft erforderlich sind, um den Wettbewerb wiederherzustellen“, hieß es in einer Pressemitteilung. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sagte, man sei besorgt, dass Microsoft seinem eigenen Produkt einen unerlaubten Vorteil verschaffe. „Sollte sich dies bestätigen, wäre das Verhalten von Microsoft nach unseren Wettbewerbsregeln illegal.“
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Cornelia Schwarzmüller
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