Interview: Wie die Macht von Big Tech begrenzen?
Von Matthias Punz, Laurenz Gehrke und Selina Bettendorf
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Matthias Punz, Laurenz Gehrke und Selina Bettendorf
Iran spioniert mutmaßlich in der Luft- und Raumfahrt- sowie der Verteidigungsindustrie in Ländern des Nahen Ostens, darunter Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate, sowie möglicherweise in der Türkei, in Indien und Albanien. Das geht aus einem Report hervor, den Googles Cybersicherheitsunternehmen Mandiant heute veröffentlicht. Auch weltweit operierende Organisationen würden ins Visier genommen. Mandiant schreibt: „Die über diese Einrichtungen gesammelten Informationen sind für strategische iranische Interessen von Bedeutung und können sowohl für Spionage als auch für kinetische Operationen genutzt werden. Dies wird auch durch die möglichen Verbindungen zwischen UNC1549 und dem Korps der Islamischen Revolutionsgarde unterstützt.“
Kaum zu beweisen: Die Attribution von Cyberangriffen ist immer schwierig. Es ist kaum sicher zu sagen, von wo ein Angriff ausgeht und demnach auch, welches Land dafür verantwortlich gemacht werden kann. In diesem Fall geht Mandiant mit mittlerer Sicherheit davon aus, dass es sich um den iranischen Akteur UNC1549 handelt, den sie mit dem Korps der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) des Iran in Verbindung bringen. Mandiant schreibt im Report, dass diese Aktionen besonders im Zusammenhang mit dem Krieg in Gaza interessant seien. Das Unternehmen beobachtete insbesondere eine Kampagne zum Thema Israel-Hamas-Krieg, die sich als „Bring Them Home Now“-Bewegung tarnt und die Rückkehr der von der Hamas entführten und als Geiseln gehaltenen Israelis fordert.
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Cornelia Schwarzmüller
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