IT-Konsolidierung: BRH sieht Ziele gefährdet
Von Miriam Dahlinger, Selina Bettendorf und Matthias Punz
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Miriam Dahlinger, Selina Bettendorf und Matthias Punz
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kündigte gestern in der Rheinischen Post „ein umfassendes Update“ des Klinikatlas an. Das Portal ist seit gut vier Wochen online. Unter anderem die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hatte das Projekt zuvor heftig kritisiert (SZ Dossier berichtete). Die Idee des Onlineverzeichnisses ist, dass Patientinnen und Patienten das am besten geeignete Krankenhaus für einen Eingriff finden. Lauterbach räumte jetzt ein, dass der Atlas bisher für Laien „zu komplex“ sei, wie mein SZ-Kollege Rainer Stadler berichtet.
Was sich ändern soll: Wer derzeit in dem Portal sucht, wird mit medizinischen Fachbegriffen und unverständlichen Codes konfrontiert. Künftig sollen Patienten auf der Website über „größere Kacheln mit allgemeinen Begriffen“ wie Krebs, Herz oder Knochen und Gelenke geführt werden. Dahinter sollen einzelne Erkrankungen und Operationen aufgefächert werden. Lauterbach kündigte an, das System binnen weniger Tage auf einen neuen Stand zu bringen, um „zunächst für die 20 wichtigsten Eingriffe“ zu zeigen, „wie gut welches Haus hier ist“. Welche Eingriffe das sein werden, ist bislang nicht bekannt.
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Cornelia Schwarzmüller
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