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Kreislaufwirtschaft: Digitalisierung für die Tonne

Damit das Leben von Ressourcen im Mülleimer nicht endet, spielt Digitalisierung eine große Rolle. Ein Digitaler Produktpass (DPP), wie er auch von der EU im Rahmen der neuen Ökodesign-Verordnung angestrebt werde, könne ein „geeignetes Instrument“ sein, um eine datengestützte Kreislaufwirtschaft umzusetzen, sagte Isabel Gomez von der NGO Cradle to Cradle SZ Dossier. Voraussetzung seien verbindliche Regeln dafür, welche Daten von wem erhoben und mit wem geteilt werden müssten und welche Standards dabei berücksichtigt werden müssten.

Interoperabilität: Außerdem müssten digitale Produktpässe über Sektoren und Produkte hinweg interoperabel sein. „Denn in der sektorübergreifenden Kooperation liegt großes Potenzial für zirkuläre Wertschöpfung“, sagte sie. „Aus einem Alu-Bauteil einer Waschmaschine muss nicht notwendigerweise wieder ein Alu-Bauteil für eine Waschmaschine werden“, sagte sie. „Der Rohstoff könnte in seiner weiteren Nutzung beispielsweise auch ein Fensterrahmen werden.“

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