Einstieg in die digitale Geopolitik
Von Laurenz Gehrke
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Laurenz Gehrke
Im Lancaster House in London findet in dieser Woche eine diplomatische Konferenz zur Bekämpfung von Spyware statt. Wie die britische Regierung auf ihrer Website bekannt gab, luden Großbritannien und Frankreich am Dienstag und Mittwoch 35 Nationen ein, um gegen die Verbreitung und den unverantwortlichen Einsatz solcher Tools vorzugehen. Der stellvertretende Premierminister Oliver Dowden möchte demnach ein neues internationales Abkommen auf den Weg bringen, das von den Teilnehmenden unterzeichnet wird, um gemeinsame Maßnahmen zu ergreifen – den „Pall-Mall-Prozess“.
Anhaltendes Problem: Teilnehmende sind laut der Pressemitteilung neben den Staaten auch große Technologieführer, Rechtsexpertinnen und -experten, Menschenrechtsverteidigende und Unternehmen wie Apple, BAE Systems, Google und Microsoft. Nach Einschätzung der britischen Cybersicherheitsbehörde (NCSC) verdoppelt sich der kommerzielle Cyber-Intrusion-Sektor alle zehn Jahre. NCSC-Einsatzleiter Paul Chichester sagte in der Pressemitteilung: „Die Verbreitung kommerziell verfügbarer Cyber-Intrusion-Tools ist ein anhaltendes Problem, und die Nachfrage nach Fähigkeiten zur Durchführung böswilliger Cyber-Operationen wächst ständig.“
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Cornelia Schwarzmüller
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