Cyberbaustelle Bundestag?
Von Gabriel Rinaldi, Laurenz Gehrke, Selina Bettendorf und Matthias Punz
Möchten Sie in unseren Produkten und Services Anzeigen inserieren oder verwalten?
Anzeige inserierenMöchten Sie unsere Texte nachdrucken, vervielfältigen oder öffentlich zugänglich machen?
Nutzungsrechte erwerbenMeldung
Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Gabriel Rinaldi, Laurenz Gehrke, Selina Bettendorf und Matthias Punz
Wie so vieles kennt KI und die Chancen und Risiken, die damit verbunden sind, keine Grenzen. Auf einen gemeinsamen Umgang sollte man sich also möglichst international, wenn nicht global einigen. Insofern ist „die Harmonisierung von Safe Harbors für die Entwicklung und den Einsatz von KI entscheidend, gerade für Unternehmen und Innovation“, sagte Philipp Hacker, Professor für Jura und Ethik an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder, SZ Dossier. „Dies wird umso wichtiger, als dass die Entwicklung spezifischer großer Modelle für jede bedeutende Rechtsprechung extrem teuer und nicht ökologisch nachhaltig ist“, sagte Hacker, der diese Woche Gast auf dem Gipfel des Weltwirtschaftsforums in Davos ist.
Race to the bottom? „Ein internationaler Rahmen für KI sollte daher eine Plattform für Branchen-Best-Practices und für KI-Sicherheitsforschung umfassen, sowie eine Zusammenarbeit zwischen Regulierungsbehörden fördern“, sagte Hacker. Ein globaler Pakt für KI, „ähnlich dem Pariser Klimaabkommen“, mit Mindestanforderungen in gewissen Bereichen, könne gegen regulatorische Arbitrage wirken und durch technische Standards umgesetzt werden. „Sonst haben wir demnächst gegebenenfalls ein ‚race to the bottom‘ im Bereich der Regulierung“, sagte er. Der Begriff ist aus dem ökonomischen Diskurs entlehnt und meint das gegenseitige Überbieten an Deregulierung zwischen Staaten, um für Unternehmen attraktiver zu werden.
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Cornelia Schwarzmüller
089 2183 8825Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.