Baustelle ITZBund: Passierschein A38 lässt grüßen
Von Selina Bettendorf und Matthias Punz
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Selina Bettendorf und Matthias Punz
Das Internet kann zur Sucht werden. Bert te Wildt leitet eine Klinik für psychosomatische Störungen, in der es auch eine Abteilung für Internetsüchtige gibt. Im Interview mit dem SZ-Kollegen Alex Rühle sagte er: „Etwa 60 Prozent der Menschen, die zu uns kommen, sind computerspielsüchtig. Die zweithäufigste Variante ist die Online-Sexsucht. Drittens gibt es Patienten, für die über Social-Media-Plattformen virtuelle Beziehungsformen zum Suchtmittel wurden. Und dann gibt es noch die Streamingsucht.“
Identitätsverlust: Wenn Computerspielsüchtige ihren Avatar verlieren, gehe ihnen damit ein großer Teil der Identität verloren. Te Wildt spricht von Menschen, die deshalb Familienmitgliedern oder sich selbst etwas antun wollten. Er erzählt auch von über 20 Spielern in Südkorea, die vor dem Computer tot zusammengebrochen sind. „Die haben vorher bis zu 72 Stunden gespielt. Der fehlende Schlaf, dazu nur Energydrinks.“
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Cornelia Schwarzmüller
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