Ralf Kleindiek wird Zendis-Übergangschef
Von Miriam Dahlinger, Matthias Punz und Laurenz Gehrke
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Miriam Dahlinger, Matthias Punz und Laurenz Gehrke
Die Zahl der Menschen, die mehrmals wöchentlich im Homeoffice arbeiten, ist seit Herbst 2022 um rund 10 Prozentpunkte auf 31 Prozent zurückgegangen, ermittelte das Bayerische Forschungsinstitut für Digitale Transformation (BIDT) in einer Studie, die morgen vorgestellt wird (wir verraten Ihnen hier bereits den Link) und SZ Dossier exklusiv vorab vorliegt. Rund 1000 Personen wurden für die Untersuchung online befragt. Dass Arbeitgeber wieder stärker auf Präsenz drängen, könnte kontraproduktiv sein: „Homeoffice-Möglichkeiten werden für Unternehmen zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor im Kampf um gut ausgebildete Fachkräfte“, sagte Roland Stürz, Abteilungsleiter am BIDT. Insgesamt bleibe das Niveau aber hoch: Fast die Hälfte der Befragten arbeitet mindestens gelegentlich zu Hause.
Jüngere wollen nicht mehr ohne: 22 Prozent aller Beschäftigten unter 50 Jahren gaben in der Untersuchung an, aufgrund ungenügender Homeoffice-Regelungen bereits den Arbeitgeber gewechselt zu haben oder darüber nachzudenken. Bei unter 30-Jährigen erhöht sich der Wert auf 41 Prozent. Ein Drittel der Befragten überlegt zu kündigen, wenn der Arbeitgeber eine negative Einstellung gegenüber Heimarbeit hat. Eine weitere Erkenntnis: Gerade für Führungskräfte spielt Homeoffice eine wichtige Rolle bei der Arbeitgebersuche, etwa bei Erwerbstätigen mit Personal- (63 Prozent) oder Budgetverantwortung (72 Prozent).
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Cornelia Schwarzmüller
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