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Meldung

Hass im Netz führt zum Rückzug aus demokratischen Diskursen

Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:

Hass ist im Internet alltäglich und allgegenwärtig. Das ist das Ergebnis einer gestern veröffentlichten Studie des Kompetenznetzwerks gegen Hass. Demnach wurde fast jede zweite Person schon einmal online beleidigt, ein Viertel der Befragten wurde mit körperlicher und 13 Prozent mit sexualisierter Gewalt gedroht. Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) bezeichnete Hass im Netz bei der Präsentation der Studie als eine „Bedrohung für die Demokratie insgesamt“.

Für die Studie der Vernetzungsstelle gegen Hate Speech (Nettz), der Gesellschaft für Medienpädagogik, Hate Aid und den neuen deutschen Medienmacher*innen wurden 3000 Internetnutzende befragt, sie ist eine der umfangreichsten Umfragen zur Wahrnehmung, Betroffenheit und den Folgen von Hass im Netz in Deutschland. Gefördert wurde die Studie unter anderem durch das Bundesfamilienministerium.

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