Wo bleibt der digitale Führerschein?
Von Laurenz Gehrke, Matthias Punz, Miriam Dahlinger und Selina Bettendorf
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Laurenz Gehrke, Matthias Punz, Miriam Dahlinger und Selina Bettendorf
Das Organspenderegister ist gestern ans Netz gegangen. Ein „Meilenstein“ für die Digitalisierung des Gesundheitswesens, sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach dazu bei einer Pressekonferenz, wie meine Kollegin Miriam Dahlinger berichtet. „Digitalisierung im Gesundheitswesen muss in Deutschland Fahrt aufnehmen, wir haben viele Jahre verloren“, sagte der Minister. Dies wolle man mit einer „konzertierten Aktion“ nachholen, in die sich das Organspenderegister neben der elektronischen Patientenakte oder dem E-Rezept einreihe. Doch die Erwartungen für das Portal halten sich selbst beim Bundesgesundheitsminister in Grenzen.
Worum geht es? Seit gestern ist das Portal www.organspende-register.de live, das vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) geführt wird. Das Organspenderegister ist ein zentrales elektronisches Verzeichnis, in dem Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren festhalten können, ob sie im Todesfall bereit sind, ihre Organe zu spenden oder nicht. Einträge kann man ändern oder löschen.
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Cornelia Schwarzmüller
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