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eID: Bis zu 30 Millionen Euro fehlen für die Pin-Rücksetzung

Dass das Bundesinnenministerium infolge des Sparhaushalts den Pin-Rücksetzungsdienst für die Online-Ausweisfunktion (eID) des Persos eingestampft hat, sorgte rund um den Jahreswechsel für heftige Kritik. Tagesspiegel Background hatte zuerst darüber berichtet. Wie viel Geld eigentlich konkret fehlt, war bisher allerdings unbekannt. Ein Sprecher des zuständigen Bundesinnenministeriums (BMI) sagte SZ Dossier nun: „Für eine Fortsetzung des Pin-Rücksetzdienstes wurde mit dem Bedarf von einer Summe zwischen 20 und 30 Millionen Euro für 2024 gerechnet.“

Worum geht’s? Die deutsche eID wird seit Jahren nicht stark genutzt, wird aber als Grundlage für eine sichere Authentifizierung im Netz benötigt – unter anderem für Behördengänge, aber auch im Bankensektor oder seit Neuestem im Gesundheitsbereich (SZ Dossier berichtete). Als eine der vielen Hürden identifizierte die Bundesregierung, dass Bürgerinnen und Bürger ihren Pin vergessen haben. Seit Februar 2022 konnten Nutzer deshalb über das Portal pin-ruecksetzbrief-bestellen.de – an dieser Stelle wollen wir aus Gründen auf unsere Berichterstattung zum Flickenteppich bei Behördendomains verweisen – einen Einmal-Aktivierungscode per Post anfordern. So konnte der Pin zurückgesetzt oder die Online-Ausweisfunktion aktiviert werden, falls diese noch nicht freigeschaltet war. Zuvor mussten Bürger dafür extra aufs Amt.

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