Tiktok im Superwahljahr
Von Matthias Punz, Selina Bettendorf und Laurenz Gehrke
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Matthias Punz, Selina Bettendorf und Laurenz Gehrke
Ärzte müssen immer mehr verwalten, medizinische Fachangestellte sind rar –und an Innovation fehlt es oft. „Es gibt großen Bedarf für digitale Lösungen und großes Potenzial“, sagte Monika Schindler, Digitalverantwortliche bei der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB), unserem SZ-Kollegen Helmut Martin-Jung. Ein Problem sei aber weiterhin der Zoo an verschiedenen Softwareprogrammen: „Allein in Bayern gibt es etwa 20.000 Praxen und mehr als 100 Praxisverwaltungssysteme.“
Veraltet: Einige dieser Systeme seien seit Jahrzehnten auf dem Markt und hätten mitunter Schwierigkeiten, neuere Technologien über Schnittstellen einzubinden, sagte Schindler. Im Idealfall sollte alles ineinandergreifen, System A seine Daten an System B weiterreichen – und alles sicher und datenschutzkonform. Viele Praxisinhaber aber fühlten sich gerade mit der IT-Sicherheit völlig überfordert, sagt Schindler: „Die sagen, das Thema ist für uns zu groß.“
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Cornelia Schwarzmüller
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