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Meldung

DGB warnt vor digitaler Übertölpelung

Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:

Der Bundestagsausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung beschäftigt sich heute in einer Anhörung mit Meinungen und Positionen zum sogenannten Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetz (BVaDiG). Dessen Ziel: Bürokratieabbau, etwa durch Verträge und Ausbildungsnachweise auch in digitaler Form. Dafür gibt es in den Stellungnahmen viel Lob im Grundsatz und Detail – aber Interessengruppen sehen auch zahlreiche Zielkonflikte, berichtet Miriam Dahlinger.

Angst vor „Missbrauch": „Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften bedauern, dass eine eigentlich tolle Idee (digitaler Ausbildungsvertrag) zu einem echten Risiko für junge Menschen am Anfang ihres Berufslebens werden zu droht“ (sic!), heißt es in der DGB-Stellungnahme. Die Gewerkschaften fürchten, dass die geplante Umstellung auf die Textform (statt wie bisher die Schriftform) „die Stellung der Auszubildenden gegenüber dem Ausbildungsbetrieb und auch vor Gericht erheblich verschlechtert“.

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