Schwachstellenmanagement: Wie weiter?
Von Matthias Punz, Selina Bettendorf und Miriam Dahlinger
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Matthias Punz, Selina Bettendorf und Miriam Dahlinger
Vor wenigen Tagen veröffentlichte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine Warnung, deren Thema Cybersicherheitsexpertinnen und -experten weltweit beschäftigte. Der Grund für die Beunruhigung war, dass die Dimension der Gefahr, die durch diese Hintertür möglich gewesen wäre, außergewöhnlich hoch war. Da sie nun bekannt wurde, können IT-Verantwortliche größere Schäden verhindern. Betroffen ist die sogenannte xz-Bibliothek, die Teil des Open-Source-Systems Linux ist. Meine Kollegin Selina Bettendorf kennt die Hintergründe.
10/10: Das BSI hat die Schwachstelle mit dem höchstmöglichen CVSS-Score – 10 von 10 – als „kritisch“ bewertet. In der Warnung schreiben sie, bei xz handele es sich um ein universelles Datenkomprimierungsformat, das in fast jeder Linux-Distribution enthalten sei. Im Wesentlichen helfe es bei der Komprimierung großer Dateiformate in kleinere, besser handhabbare Größen. Die Strategie bei dem Vorfall war, eine zentrale Komponente zu manipulieren, statt einzelne Computer anzugreifen. Solche sogenannten Supply-Chain-Attacken gehören laut BSI zu den „größten Bedrohungen für die Wirtschaft im Allgemeinen“.
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