Meldung
Datenteilen: Ist die Mobilitätsbranche zu knausrig?
Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Die deutsche Mobilitätsbranche gilt nicht als besonders offen, was Kollaboration beim Thema Daten betrifft. Anbieter seien „tatsächlich noch etwas zögerlich und zurückhaltend“, sagte eine Sprecherin des Eco-Verbands, der für heute eine Veranstaltung zum Thema organisiert hat. Die andere Seite der Medaille: Wenn die öffentliche Hand Daten, die bereits geteilt wurden, besser nutzen würde, um Mobilitätsangebote zu verbessern, „wären auch mehr Player bereit, ihre Daten zu teilen“, sagte sie. „Sharing-Anbieter stellen ihre Daten den Städten und Kommunen bereits kostenfrei zur Verfügung, allerdings liegen diese dann oftmals brach.“
Money, money, money: Klar ist, dass die Branche Geld will, wenn sie sich öffnet (SZ Dossier berichtete). „Wichtig sind entsprechende Geschäftsmodelle, da es sich auch monetär lohnen muss“, sagte die Eco-Sprecherin. „Hinzu kommt, dass es eine funktionierende und leistungsfähige digitale Infrastruktur als Grundlage braucht, um ein Data-Sharing sinnvoll zu ermöglichen und auch nutzbar zu machen.“ Hier sei Deutschland allerdings nicht gerade Vorreiter. Zudem solle der Staat selbst mehr Daten bereitstellen, mit denen wiederum die Unternehmen arbeiten können.
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