Meldung
Cisco-Studie: Jedes dritte deutsche Unternehmen verbietet KI-Einsatz
Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Vor dem 18. Europäischen Datenschutztag kommenden Montag zeigen die Ergebnisse einer Studie des Technologie-Unternehmens Cisco, dass deutsche Unternehmen sich aufgrund von Datenschutzbedenken besonders vorsichtig bei generativer Künstlicher Intelligenz (GenAI) verhalten. Demnach beschränken hierzulande gut Dreiviertel die Dateneingabe, während es weltweit nur 63 Prozent sind. In Deutschland regeln 69 Prozent der Unternehmen, welche GenAI-Tools Mitarbeitende nutzen dürfen (weltweit: 61 Prozent), und 35 Prozent haben ihren Einsatz sogar ganz verboten (weltweit: 27 Prozent).
Governance notwendig: Für die Data Privacy Benchmark Study, die jedes Jahr von Cisco durchgeführt wird, wurden 2600 Datenschutz- und Sicherheitsexpertinnen und -experten aus zwölf Ländern befragt, darunter 200 aus Deutschland. „Unternehmen sehen GenAI als eine grundlegend andere Technologie mit neuen Herausforderungen“, sagte Dev Stahlkopf, Leiter der Rechtsabteilung von Cisco. „Mehr als 90 Prozent der global Befragten glauben, dass KI neue Techniken zur Verwaltung von Daten und Risiken erfordert. Hier wird eine durchdachte Governance notwendig, die das Vertrauen der Kunden sichert.“
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