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Chrystia Freeland: Chinas WTO-Aufnahme war Fehler

Im Gespräch mit der schwedischen Politikwissenschaftlerin Cecilia Malmström vertritt Kanadas frühere Vizepremierministerin Chrystia Freeland die These, dass Chinas WTO-Beitritt 2001 ein fataler Fehler für den globalen Handel gewesen sei. Die Integration einer staatsgelenkten Exportwirtschaft in ein regelbasiertes System habe westliche Industrien geschwächt, populistische Strömungen befördert und den „China-Schock“ erst ermöglicht. China habe ökonomische Abhängigkeiten stets gezielt als politisches Druckmittel genutzt – was heute auch andere Staaten tun, allen voran die USA. Deswegen lassen sich Handels- und Sicherheitsfragen nicht mehr trennen. Freeland, derzeit Beraterin des ukrainischen Präsidenten Selenskij, plädiert für De-Risking von autoritären Partnern. Peterson Institute for International Economics

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