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Meldung

Arbeitssuche: Österreichischer KI-Bot in der Kritik

Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:

Das österreichische Arbeitsmarktservice (AMS) – das Pendant zur Bundesarbeitsagentur – war eigentlich so stolz: Als erste Arbeitsmarktverwaltung Europas werde man einen KI-Bot für die Beratung von Arbeitssuchenden einsetzen, schrieb AMS-Vorstandsvorsitzender Johannes Kopf vorgestern auf der Plattform X. Gestern dann die Ernüchterung: Die Anwendung der „Berufsinfomat“, zeigte allerlei Probleme und reproduzierte eifrig gesellschaftliche Vorurteile.

Genderbias: Einem 18-jährigen Mann mit ausgezeichnetem Schulerfolg rät der Bot unter anderem zu einem Beruf im Bereich Informatik. Einer 18-jährigen Frau mit ausgezeichnetem Schulerfolg allerdings unter anderem zu Gender Studies. Darauf machte eine X-Userin aufmerksam, auch die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ berichtete ausführlich.

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