Gastbeitrag
Energiedominanz als Waffe: Europas Zwickmühle zwischen USA und China
Lesedauer: 5 Min.
Andreas Goldthau
Direktor der Willy Brandt School of Public Policy
Andreas Goldthau ist Direktor der Willy Brandt School of Public Policy und Professor an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt. Seine Expertise liegt in den Bereichen Energiepolitik und der internationalen politischen Ökonomie der Dekarbonisierung.
Seit Trumps Zolldrohungen gegen die europäischen Unterstützer Grönlands im Januar ist der Handel zweifelsfrei zum unverrückbaren Teil außenpolitischer Auseinandersetzung geworden. Die USA schließen sich einem Paradigma an, das China bereits seit Jahren verfolgt: Danach dienen Finanz- und Warenströme, Cloud-Dienstleistungen oder digitale Infrastrukturen als Instrumente internationaler Machtausübung.
Der Wettbewerb dreht sich auf der wirtschaftlichen Ebene weiter um Marktanteile und Profit. Er ist jedoch nicht-kooperativ und aufgeladen mit einem klaren politischen Ziel: geoökonomischer Dominanz. Der Energiesektor zeigt dies exemplarisch. Hier kommt Europa gleich von zwei Seiten unter Druck – bei fossilen Abhängigkeiten und mit Blick auf Zukunftstechnologien.
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