Die Lage. Brüssel investiert in die Kabelinfrastruktur. 5,8 Millionen Euro lässt sich die EU die ersten beiden Regionalen Kabelnetzknoten in der Ostsee und im Mittelmeer kosten. Und die Kommission startete am Dienstag eine Ausschreibung über 40 Millionen Euro. Das Ziel: im Ernstfall eine schnelle und wirksame Reaktion auf größere Unterbrechungen von Unterseekabeln sicherzustellen, mithilfe von anpassungsfähigen Modulen, die in diesen Meeresgebieten positioniert werden sollen. Das ist ein wichtiges Element im Kampf gegen hybride Kriegsführung.
Im Frühjahr hatte Brüssel bereits eine thematisch verwandte Ausschreibung gestartet, im Herbst ist die nächste geplant. All diese Maßnahmen sind Teil des EU-Aktionsplans zur Kabelsicherheit.
Das müssen Sie heute wissen: Armenien schickt einen hochrangigen Sicherheitsbeamten zur am Mittwoch startenden Ukraine Recovery Conference in Gdańsk. Es ist ein Anzeichen dafür, dass sich das einst mit Moskau verbündete Land von Russland löst. Das gemeinsam von Polen und der Ukraine ausgerichtete Forum soll Delegationen aus rund 100 Ländern zusammenbringen.
Russland übt Druck auf Armenien aus: So erließ es Handelsbeschränkungen, weil Ministerpräsident Paschinjan sich um bessere Beziehungen zur EU bemüht. Kommissionspräsidentin von der Leyen hat Jerewan zum Ausgleich Unterstützung in Höhe von mehr als 50 Millionen Euro angekündigt und will nächste Woche nach Armenien reisen.
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