Süddeutsche Zeitung

Unsere Kernprodukte

Im Fokus

Partnerangebote

Möchten Sie in unseren Produkten und Services Anzeigen inserieren oder verwalten?

Anzeige inserieren

Möchten Sie unsere Texte nach­drucken, ver­vielfältigen oder öffent­lich zugänglich machen?

Nutzungsrechte erwerben
Demnächst Webinar: Wie wird Deutschland verteidigungsfähig? am Donnerstag, 11. Juni um 09:00 Uhr
  1. Startseite
  2. Geoökonomie
  3. Briefing vom 7. Juni 2026

Geoökonomie-Briefing

Wie deutsche Manager die Wirtschaft ausbremsen

Lesedauer: 15 Min.

Die Lage. Kanzler Friedrich Merz, Präsident Emmanuel Macron und Premierminister Keir Starmer sind am Sonntagabend in Downing Street Nr. 10 zusammengekommen, um darüber zu beraten, wie sich Russland an den Verhandlungstisch bringen lässt. Der ukrainische Präsident Selenskij bekräftigte derweil, dass Europa Teil der Verhandlungen sein und sich dafür stark zeigen müsse.

Wladimir Putin hatte sich am Freitag auf seinem internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg seinerseits stark zeigen wollen, musste aber Wirtschaftsprobleme einräumen. „Ja, die wirtschaftliche Dynamik ist derzeit verhalten“, sagte er vor Unternehmensvertretern – ohne den Angriffskrieg gegen die Ukraine als Ursache zu erwähnen. Russland leidet unter steigenden Preisen, hohen Kreditkosten und einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent im ersten Quartal.

Das müssen Sie heute wissen: Auch die ukrainische Wirtschaft leidet unter dem anhaltenden Krieg. Eine Branche jedoch wächst – und das auch im Export: die Rüstungsindustrie. „Die Nachfrage, die wir in der Ukraine geschaffen haben, hat einen Wirtschaftszweig hervorgebracht, der praktisch boomt“, sagte Finanzminister Serhij Martschenko beim Jahrestreffen der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) in Riga. Im fünften Jahr des Abwehrkampfes gilt die Ukraine inzwischen als einer der weltweit führenden Akteure im Drohnenkrieg.

Martschenko zeigt sich zuversichtlich, dass die Verteidigungswirtschaft auch nach dem Krieg eine zivile Perspektive bietet. Ein Teil der Anlagen könne künftig für zivile Zwecke genutzt werden.

Willkommen in der Geoökonomie!

SZ Pro

Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen

Probeabo

79,99 €

0,99 €

Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.

  • Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier

  • Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de

  • Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper

Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen

Ihr persönlicher Kontakt

Profilbild von Nico Kreuzpointner

Nico Kreuzpointner

+49 151 20 64 94 90

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.