Die Lage. Kurz nach Rückkehr des US-Präsidenten aus China versucht sein Handelsbeauftragter Jamieson Greer Stärke gegenüber dem Rivalen zu demonstrieren – sicher auch, weil das Trump bei seinem Peking-Besuch nicht gelungen war. Sollten laufende US-Untersuchungen ergeben, dass industrielle Überkapazitäten Chinas Exporte beeinflussen, werde man dem Präsidenten Handlungsoptionen gegenüber der Volksrepublik vorlegen, sagte Greer auf CBS.
Zu den dann möglichen Maßnahmen zählen Zölle, Abgaben auf Dienstleistungen und Quoten. Trotz der harten Handelskonflikte seit Trumps Amtsantritt sind Zölle beim Treffen mit Chinas Staatschef Xi Jinping dem US-Präsidenten zufolge kein Thema gewesen.
Das müssen Sie heute wissen: Kaum ist Trump abgereist, steht schon der nächste Staatsgast bereit. Wladimir Putin wird am Dienstag in Peking erwartet. Die strategische Partnerschaft solle weiter vertieft werden, heißt es aus dem Kreml. Etwaige Konflikte dürften kaum nach außen dringen. Offiziell hält Xi trotz des Ukraine-Krieges zu Russland. Doch das Machtgefälle ist unübersehbar: Peking gibt den Ton an.
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