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Geoökonomie-Briefing

US-Abzug: Südkorea will nicht das nächste Deutschland werden

Lesedauer: 14 Min.

Die Lage. DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier warnt nach 67 Tagen des Iran-Kriegs vor einer Unterschätzung der Lage. Die Mitgliedsunternehmen erwarten in einer halbjährlichen Umfrage für 2026 im Schnitt nur noch 3,1 Prozent globales Wachstum. Sinkt der Wert unter drei Prozent, kommt das einer Rezession gleich, betonte Treier am Dienstag in Berlin. Treier: „Die Gefahr ist real.”

Das müssen Sie heute wissen: Schockwellen aus Nahost, Nordafrika, dem China-USA-Konflikt und sogar Kanada belasten deutsche Unternehmen – auch das geht aus der DIHK-Umfrage hervor. Einziger Lichtblick ist Brasilien, wo die Geschäftserwartungen deutlich steigen. Das zeigt, so Treier, wie Freihandelsabkommen „tatsächlich die Tür zu mehr Absatz und damit auch zu mehr Wertschöpfung aus Deutschland heraus öffnen“.

Willkommen in der Geoökonomie!

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