Die Lage. Der vorläufige Waffenstillstand zwischen den USA und Iran bröckelt, bevor er richtig begonnen hat. Am Mittwochabend erklärte Irans Parlamentssprecher via X, die Gegenseite habe die Vereinbarung bereits in drei Punkten gebrochen. Unter anderem sei eine Drohne in den iranischen Luftraum eingedrungen, außerdem greife Israel weiterhin Libanon an. Unter diesen Umständen seien Verhandlungen „nicht zumutbar“.
Schon am Mittwochnachmittag wurde die wichtigste saudi-arabische Pipeline zur Umgehung der Straße von Hormus bei einem iranischen Angriff beschädigt. Teheran kündigte an, Israel wieder anzugreifen, wenn Attacken auf den Libanon andauern.
Dabei sollte die Kampfpause noch bis zum Wochenende halten. Unterhändler aus Washington (Vance, Witkoff und Kushner) und aus Teheran planten ein Treffen in Pakistan ab Samstagfrüh.
Das müssen Sie heute wissen: Der Internationale Währungsfonds warnt vor den finanziellen Folgen der weltweiten Aufrüstung. Kurzfristig stützen höhere Verteidigungsausgaben zwar die Wirtschaft, doch mittelfristig steigen die Defizite. In früheren Aufrüstungszyklen zeigte sich das immer wieder. Die Analyse ist Bestandteil des neuen World Economic Outlook, der kommende Woche veröffentlicht wird.
Willkommen in der Geoökonomie!
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Nico Kreuzpointner
+49 151 20 64 94 90Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.
