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Geoökonomie-Briefing

Deutschlands neue Pazifik-Diplomatie

Lesedauer: 15 Min.

Die Lage. Der anhaltende Anstieg des Ölpreises schürt im Euro-Raum neue Rezessionssorgen. Das Sentix-Stimmungsbarometer für die Euro-Zone fiel im April um 16,1 Punkte auf minus 19,2 und damit auf den niedrigsten Stand seit einem Jahr.

Das müssen Sie heute wissen: Die zweite Energiekrise in nur vier Jahren, China-Abhängigkeit, Trumps Zölle, geringe Wettbewerbsfähigkeit – Deutschlands Industrie erfährt einen Schock nach dem anderen. Selbst Ökonomen haben Mühe, den Überblick über die Wechselwirkungen zu behalten.

Die hohen Preise seit Putins Ukraine-Krieg haben bereits ein Industriesterben eingeleitet – ein Schicksal, von dem das exportstarke Deutschland lange Zeit glaubte, verschont zu bleiben. Der aktuelle Ölpreisschock durch den Golfkonflikt beschleunigt nun die De-Industrialisierung. Jeder weitere Tag mit zu hohen Standortkosten lässt weitere Betriebe aufgeben – und zwar endgültig.

Willkommen in der Geoökonomie!

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Nico Kreuzpointner

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