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Geoökonomie-Briefing

Kreislaufwirtschaft für mehr Rohstoff-Resilienz

Lesedauer: 21 Min.

Die Lage. Rund um die Welt laufen staatliche Reaktionen auf die Ölkrise an – nachdem die Regierungen zunächst gehofft hatten, dass der Iran-Krieg schnell vorbeigeht. Der Internationale Währungsfonds, die Weltbankgruppe und die Internationale Energieagentur arbeiten zusammen, um ihre Antwort auf die wirtschaftlichen Störungen zu koordinieren. Die EU denkt darüber nach, ihre Konzepte zum Energiemanagement von 2022 nach Russlands Überfall auf die Ukraine wiederzubeleben.

Deutschland gehört allerdings zu einer Gruppe von Ländern, die Brüssel vor Markteingriffen warnen. Die einzige sichtbare Maßnahme ist die neue Preisregel für Tankstellen, die eher zu wilden Sprüngen führt als zu Kostensenkungen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche denkt über einen Wiedereinstieg in die Kernkraft nach; das dürfte allerdings eher Jahrzehnte dauern. Der Leipziger Gaskonzern VNG drängt die Regierung derweil, sich um die Wiederbefüllung der Gasspeicher zu kümmern.

Das müssen Sie heute wissen: Die britische Außenministerin Yvette Cooper wird noch in dieser Woche eine Konferenz von 35 Nationen einberufen, auf der es um die Öffnung der Straße von Hormus geht. Großbritannien wolle nicht in den Konflikt hineingezogen werden, aber es habe ein ureigenes Interesse an freiem Verkehr auf der Wasserstraße, erklärte Premier Keir Starmer. Er schloss den Einsatz des Militärs nicht aus, um Schiffe durch die Meerenge zu eskortieren.

Starmer kommt damit Trump entgegen, ohne es auszusprechen. Er betonte auch: Großbritannien müsse sich wieder der EU annähern, um „Schäden durch den Brexit“ auszugleichen. Mit der Special Relationship zu den USA scheint es vorerst vorbei.

Willkommen in der Geoökonomie!

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